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Schnupfen bei Babys und Kleinkindern – Was hilft wirklich?

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Schnupfen bei Babys und Kleinkindern - Was hilft wirklich?

(c) S. Hofschlaeger / pixelio.de

Wer es schon erlebt hat, weiß wie sehr die Kleinen unter einem Schnupfen leiden. Das Stillen/ Trinken wird zu einem verzweifelten Kampf zwischen Trinken und Atmen, das Schlafen fällt schwer und die Kleinen quälen sich geplagt durch Müdigkeit und Schlaflosigkeit.
Warum leiden Babys und Kleinkinder so sehr unter einem „banalen“ Schnupfen? Die Atemwege sind noch sehr eng, das Atmen durch den Mund fällt noch schwer und das Schnäuzen muss erst noch erlernt werden.
Ärzte warnen jedoch vor zu frühem oder häufigem Einsatz von Nasentropfen bei Schnupfen. Die Regel lautet: So wenig Chemie wie möglich!

Also was tun?

Es gibt ein paar ganz pragmatische und einfache Tricks um Babys und Kleinkindern die Beschwerden durch den lästigen Schnupfen zu erleichtern. Ganz nebenbei: Sie helfen auch uns Erwachsenen!

Mit folgenden „Hausmitteln“ schläft unsere Tochter sogar trotz Schnupfen durch:

  • Legt einen Ordner am Kopfende der Wiege oder des Babybetts unter die Matratze.
    Damit ist der Oberkörper etwas höher gelagert und das Atmen fällt leichter.
  • Stellt eine halbe geschälte Zwiebel auf Höhe des Köpfchens – natürlich außer Reichweite. Die dort enthaltenen ätherischen Öle führen zur Abschwellung der Nasenschleimhäute. Der Zwiebelgeruch verflüchtigt sich später sehr schnell beim Lüften des Zimmers.
    (Seit diesem Tipp haben wir kein einziges Mal mehr Nasentropfen verwendet!!!)
  • Sorgt für ein kühles und feuchtes Raumklima. Lüftet vor dem Schlafengehen ausreichend das Zimmer und schaltet die Heizung ab bzw. reduziert die Wärmezufuhr auf ein Minimum. Ihr habt gerade gewaschen? Prima: Stellt den Wäscheständer zum Trocknen ins Kinderzimmer oder hängt dort feuchte Handtücher auf!

Wie kann man tagsüber die Beschwerden des Schnupfens lindern bzw. bekämpfen:

  • Akute Linderung bringt der Nasensauger. Anfangs verhasst, kapieren die Kleinen sehr schnell, was sie an dieser Erfindung haben. Zugegeben: Auch wir Erwachsene brauchen für die effektive Anwendung etwas Übung.
  • Versucht möglichst viel Zeit im Freien zu verbringen. Dort schwellen die Nasenschleimhäute schneller ab und an der frischen Luft können die Kleinen oft etwas vom fehlenden Schlaf in geschlossenen Räumen nachholen.
  • Gebt 3 x täglich 3 Tropfen Babix – Inhalat N auf die Kleidung der Brust. Optimalerweise wählt ihr eine untere liegende Kleidungsschicht (z.B. Body), um den direkten Kontakt der Hände und damit die Gefahr des Kontaktes mit den Augen zu vermeiden. Die reinen, ätherischen Öle von Eukalyptus und Fichtennadeln befreien auf rein pflanzlicher Basis die Atemwege der Kleinsten.
  • Beginnt bereits bei ersten Anzeichen mit der Gabe von Globuli. 3 x täglich jeweils 3 Kügelchen D12 ferrum phosphoricum haben uns bisher prima geholfen.

Wenn gar nichts mehr gegen den akuten Schnupfen helfen will:

  • Manchmal muss doch der Griff zu den Nasentropfen sein. Hier haben wir bisher gute Erfahrung mit Otriven Nasentropfen gemacht. Durch die innovative Handhabung für die Verabreichung wird eine Überdosierung vermieden. Versucht den Einsatz der Tropfen jedoch so gering wie möglich zu halten.
  • Unsere letzte „Geheimwaffe“ gegen den gemeinen Schnupfen ist Nurofen. Eigentlich wird dieses Mittel zur Fiebersenkung eingesetzt. Nebenbei wirkt es jedoch auch abschwellend, entzündungshemmend und einschläfernd. Diese „willkommenen“ Nebenwirkungen helfen dem Baby und Kleinkind Ruhe und Schlaf zu finden, den es auch zur Genesung braucht.
    Wir weisen aber ausdrücklich darauf hin, dass Nurofen nicht zur Therapie von Schnupfen, sondern wirklich nur für akute Ausnahmefälle eingesetzt werden soll.
    Den Tipp haben wir von einer Kindernotärztin erhalten, bei der wir einen Erste-Hilfe-Kurs für Babys besucht haben. Und für diesen Tipp sind wir ihr sehr dankbar.
    Grundsätzlich gilt aber, so wenig Chemie wie möglich.

Womit wir bei Schnupfen bisher keine positiven Erfahrungen gemacht haben:

Eintröpfeln von verdünnter NaCl-Lösung (Kochsalzlösung) in die Nase. Dies hat in unseren Fällen außer zu wilden Tobsuchtsanfällen zu keiner merkbaren Linderung verholfen.

Habt ihr noch weitere hilfreiche Tipps und Erfahrungen gesammelt?
Ergänzt gerne unsere Vorschläge in den Kommentaren!

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