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Milcheinschuss - Beschwerden lindern

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Milcheinschuss - Beschwerden lindern

(c) Karin / pixelio.de

Ca. 3 Tage nach der Entbindung beginnt der Milcheinschuss, der ebenfalls ca. 3 Tage andauert. In dieser Zeit wird das Collostrum durch die Muttermilch ersetzt. Der Milcheinschuss verläuft von Frau zu Frau verschieden. Manche merken ihn kaum, andere wissen nicht, wohin mit der ganzen Milch und leiden extrem unter der spannenden und schmerzenden Brust. Ganz zu schweigen von dem hilflosen Baby, das mit der harten Brust und der großen Milchmenge zu kämpfen hat. Wie könnt ihr die Beschwerden lindern?

Hilfe beim Milcheinschuss

Viele Frauen leiden während des Milcheinschusses sehr unter der zu viel produzierten Milch. Die Brüste werden sehr hart, sind druckempfindlich, die Milchdrüsen schwellen zu harten Knoten an und zum Teil warnen rote Flecken vor einem drohenden Milchstau. Zudem sind die Neugeborenen mit der harten Brust und damit der schwer zu fassenden Brustwarze überfordert, da sie meist noch recht schwach sind. Das führt zu einem quengelnden Kind und einem hilflosen Gefühl bei der Mutter. Wie könnt ihr in diesem Fall euch und dem Baby helfen?

  1. Brust wärmen
    Wärmt vor dem Stillen die Brust vor. Dadurch wird sie weicher und das Baby kann die Brustwarze besser greifen. Zudem bringt die Wärme den Milchfluss in Gang und erleichtert dem Neugeborenen das anstrengende Trinken. Zum Wärmen könnt Ihr z.B. ein Kirschkernkissen, eine Wärmeflasche oder auch eine Wärmelampe nutzen.
  2. stillen
    Sobald ihr das Gefühl habt, dass die Brust weich geworden ist und die Milch zu laufen beginnt, könnt ihr das Baby anlegen. Je kräftiger und länger das Kind trinkt, umso schneller fühlt ihr Erleichterung.
  3. Brust ausstreichen
    Spannt oder schmerzt nach dem Stillen eure Brust immer noch, solltet ihr die Brust ausstreichen. Damit dies möglichst schmerzfrei verläuft, könnt ihr die Brust noch einmal wärmen. Nutzt zudem ein Öl, z.B. Calendula um die Reibung auf der Haut zu minimieren. Zum Ausstreichen streicht ihr mit der Hand nur mit leichtem Druck von Außen Richtung Brustwarze. Tastet zudem auch noch nach schmerzenden Knoten und massiert diese aus. Sobald die Spannung in der Brust nachgelassen hat und die Knoten weich sind, könnt ihr mit dem Kühlen beginnen.
    Tipp: Wenn ihr Lust habt, könnt ihr die ausgestrichene Milch auffangen und einfrieren. Beim Baden könnt ihr diese zusammen mit etwas Olivenöl ins Badewasser geben. Das pflegt die Haut wunderbar.
  4. Brust kühlen
    Um die neue Produktion von Milch etwas einzuschränken, solltet ihr die Brust anschließend kühlen. Dazu könnt ihr z.B. Coolpacks nutzen oder kalte Umschläge machen. Diese solltet ihr wechseln, sobald das Tuch (z.B. Stoffwindel) durch die Haut gewärmt ist. Die Umschläge solltet ihr 2-3 Mal wiederholen. Zum Kühlen eignet sich auch eine Retterspitz-Lösung. Diese erhaltet ihr in der Apotheke. Verdünnt mit Wasser, könnt ihr diese im Kühlschrank aufbewahren und nach jeder Stillmahlzeit zum Kühlen nutzen. Auch hier solltet ihr 2-3 Durchgänge einplanen.

Parallel zu diesem “Ritual” könnt ihr die Milchproduktion während des Milcheinschusses noch durch das Trinken von Salbeitee reduzieren. Dieser wird auch während des Abstillens getrunken. Trinkt ca. 3 Tassen pro Tag.

Ihr könnt auch Globuli nehmen, die z.B. auch während eines Milchstaus genommen werden können. Lasst euch in der Apotheke oder von eurer Nachsorgehebamme beraten.

Der Milcheinschuss dauert ca. 3 Tage. Beobachtet euren Körper genau und setzt Stück für Stück einzelne Maßnahmen ab. Entscheidet individuell, was euch gut tut.

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